| Ergebnisse vom
Marathonlauf und Laufsport
|
Weltrekord
durch Dennis Kimetto über
25 km in Berlin (6.5.2012)
| Berlin
ist für Weltrekordversuche immer eine
Reise wert. Nachdem der
Marathonweltrekord in der
Bundeshauptstadt mehrfach verbessert
wurde, fiel nun auch der Weltrekord über
25 Kilometer. Der 28-jährige Sieger des
Berliner Halbmarathons (59:14 min) Anfang
April Dennis Kimetto,
der bis vor kurzem unter dem Namen Dennis
Koech geführt wurde, verbesserte
in 1:11:18 Stunden die am gleichen
Ort aufgestellte Marke von 1:11:50
Stunden seines Landsmanns Sammy Kosgei
von 2010 deutlich. Im Februar gewann der
28-Jährige zudem den Halbmarathon von
Ras Al Khaimah. Auch Wilfred Kigen
(Kenia, 1:11:29) blieb als Zweiter noch
unter dem alten Weltrekord. Bei den
Frauen siegte Caroline Chepkwony in der
Weltklassezeit von 1:22:56 Stunden vor
Taemo Shumye Woldegebriel (ETH, 1:25:21)
und der Französin Christelle Daunay
(1:25:27). |
Hannover
Marathon - Äthiopier verlieren
zweimal im Spurt (6.5.2012)
Beim Hannover Marathon kam
es jeweils bei den Männern und Frauen zu
Spurtsiegen, bei denen jeweils Äthiopier
das Nachsehen hatten. Während Joseph
Kiptum aus Kenia in 2:09:56
Stunden bei den Männer siegte, gewann
die Russin Natalya Puchkova
bei den Damen in moderaten 2:30:17
Stunden. Die 22 Jahre alte Katharina
Heinig, verfehlte zwar ihr
Ziel unter 2:35 Stunden zu bleiben,
stellte aber mit 2:39:03 Stunden noch
Hausrekord auf. Allerdings musste die
Tochter der früheren Weltklasseläuferin
Katrin Dörre-Heinig (Marathon
Olympia-Dritte 1988) sich der
43-jährigen Bernadette
Pichlmaier geschlagen geben, die
als Zehnte noch gute 2:38:17 Stunden
erzielte.
Ergebnisse:
| Männer |
Frauen |
| 1. |
Kiptum,
Joseph (KEN) |
2:09:56 |
| 2. |
Chikuala,
Megersa Bacha (ETH) |
2:09:56 |
| 3. |
Kurui, Peter
(KEN) |
2:10:09 |
| 4. |
Bedada,
Abdisa Sori (ETH) |
2:10:15 |
| 5. |
Bekele,
Tamrat Beyecha (ETH) |
2:11:11 |
| 6. |
Matui, Amos
(KEN) |
2:11:33 |
| 7. |
Kiplagat,
Elind (KEN) |
2:14:27 |
| 8. |
Minnock,
Barry (IRL) |
2:17:40 |
| 9. |
Poch, Mike
(GER) |
2:29:23 |
| 10. |
Ocklenburg,
Marc-André (GER) |
2:33:37 |
|
| 1. |
Puchkova,
Natalya (RUS) |
02:30:17 |
| 2. |
Mekuria,
Aberume (ETH) |
02:30:17 |
| 3. |
Beriso,
Halima Hassen (ETH) |
02:30:26 |
| 4. |
Hayato,
Zeineba Hasso (ETH) |
02:30:27 |
| 5. |
Kuma,
Eyerusalem (ETH) |
02:30:33 |
| 6. |
Tadesse,
Girma (ETH) |
02:32:38 |
| 7. |
Malot, Leah
(KEN) |
02:34:44 |
| 8. |
Kergyte,
Remalda (LTU) |
02:35:20 |
| 9. |
Lina, Dace
(LAT) |
02:38:11 |
| 10. |
Pichlmaier,
Bernadette (GER) |
02:38:17 |
| 11. |
Heinig,
Katharina (GER) |
02:39:03 |
|
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London Marathon - Kenia deklassiert Äthiopien -
Keitany überragend (22.4.2012)

Mary Keitany lernte ihre Lektion
von New York 2011, wo sie zu
ungestüm losrannte und am Ende
müde werdend, noch von zwei
Äthiopierinnen überlaufen
wurde. Diesmal machte sie es
umgekehrt und rannte in einem
Steigerungslauf der starken
Konkurrenz davon.
(Foto,
Copyright: Herbert Steffny)
|
Beim 32. London
Marathon musste zumindest für
Kenia und andere wie das
Gastgeberland Großbritannien die
Entscheidung fallen, wer sein
Land bei den Olympischen Spielen
in London im August
repräsentiert. In drei
Startblöcken gingen über 37.000
Läufer auf die Strecke. Das
Elitefeld war vom Feinsten,
sozusagen nahezu das Who is
who der derzeitigen Elite,
darunter der Weltrekordler
Patrick Makau und der
Doppelweltmeister Abel Kirui. Der
möglicherweise 101 Jahre alte
Fauja Singh startete ebenfalls
wieder, vielleicht bei seinem
letzten Marathon. Die Frauenelite
ging 45 Minuten vor den Männern
auf die Strecke.
Starkes
Frauenfeld mit verhaltenem Start
Bei sehr guten
sonnigen Wetterbedingungen um
11-13 Grad und Westwind von etwa
20km/h begann das neuerdings auch
in London wieder mit zwei Hasen gelaufene Rennen
bei den Frauen erst sehr zahm.
Doch bei vier Kilometern
beschleunigte die Kenianerin Lucy
Kabuu das Tempo auf ein Tempo von
3:10 Minuten pro Kilometer. Das
separierte erst mal Afrika vom
Rest der Welt. Neben den beiden
Äthiopierinnen Ejegayehu Dibaba,
Aberu Kebede und Atsede Baysa war
die kenianische Elite mit u.a.
Lucy Kabuu, der
Titelverteidigerin Mary Keitany, Berlin Siegerin Florence Kiplagat
und Weltmeisterin Edna Kiplagat
dabei. Die 2:18:20 Stunden
Läuferin Lydia Shobukhova aus
Russland sagte im Vorfeld den
Start ab. Sie ist leicht verletzt
und möchte sich nun
ausschließlich auf Olympia
vorbereiten.
ausführlich
weiter hier
|
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Zürich
Marathon - Jubiläum mit Graupelschauer (22.4.2012)
Bei der 10.
Austragung des Zürich Marathons
sicherten sich Franklin Chepkwony aus
Kenia und Workenesh Tola aus Äthiopien
den Sieg. Die Schweizerin Maja
Neuenschwander lief auf Platz Zwei und
unterbot dabei mit 2:31:56 Stunden die
Olympianorm deutlich. Um halb Neun
setzten sich über 6.000 Läuferinnen und
Läufer in Bewegung, die sich allein oder
als Vierer-Team auf die Marathonstrecke
wagten, zehn Minuten später wurden die
über 1.600 Teilnehmer des erstmals
ausgetragenen "10km cityruns"
auf die Strecke geschickt. Dabei bekamen
die Breitensportler die volle
Wetterpalette eines April Sonntags
geboten: Sonne, aber auch Regen- und gar
Graupelschauer blieben nicht aus. Die
Spitzenläufer waren dagegen meist bei
Regen unterwegs: Etwa zwanzig Minuten
nach dem Start setzte der Regen ein, und
Windböen und die tiefen Temperaturen
machten das Rennen nochmals
ungemütlicher. Streckenrekorde waren bei
diesen Bedingungen nicht zu erwarten.
| Ergebnisse
Herren 1. Franklin
Chepkwony, KEN 2:10.58 Stunden
2. Shadrack Kemboi, KEN 2:11:11
3. Hailu Begashaw, ETH 2:11:14
|
|
Ergebnisse
Damen 1.
Workenesh Tola, ETH 2:31:24
2. Maja Neuenschwander, SUI
2:31:56
3. Sheni Tigist Abdi, ETH 2:34:40
|
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Boston Marathon - nach Rekordrennen 2011 diesmal mit
Hitzeschlacht (16.4.2012)
| Traditionell am
Montag, dem Patriots Day startete der
Boston Marathon zum 116. Male, diesmal zu
einem Hitzrennen bei dem Temperaturen von
über 25 Grad erreicht wurden. Nachdem
der Vorjahressieger und Favorit Geoffrey
Mutai mit Magenproblemen vorzeitig bei 30
Kilometern am Heart Break Hill ausstieg,
war der Weg zunächst für Levy Matebo
und Martin Kisorio frei, die sich in
Tempoverschärfungen zerrieben. Doch
Landsmann Wesley Korir, der die
Tempowechsel nicht mitmachte, sondern
gleichmäßig weiter lief, fing diese
noch ab und siegte mit deutlichem
Vorsprung in 2:12:40 Stunden. Dem
29-Jährigen, der bereits zweimal Los
Angeles gewann und 2011 in Chicago
Zweiter wurde, gelang mit seiner
geschickten Renneinteilung damit sein
bisher größter Sieg. Das kenianische
Treppchentrio vervollständigte Bernard
Kipyego in 2:13:13 Stunden.
Überraschungsvierter wurde der
Amerikaner Jason Hartmann in 2:14:31
Stunden, der ebenfalls gleichmäßig
konservativ durchlief. Auch bei den Damen
setzte sich Kenia mit einem
Dreifacherfolg durch. Die Hamburg
Marathon Gewinnerin von 2010 und WM
Dritte von Daegu 2011 Sharon Cherop
siegte nach 2:31:50 Stunden vor Jemima
Jelagat Sumgong (2:31:52 Stunden) und
Georgina Rono (2:33:09 Stunden). 2010
stellte sie beim Sieg in Toronto mit
2:22:43 Stunden ihre persönliche
Bestzeit auf. Bei
der Masterswertung gab es aus deutscher
Sicht eine positive Überraschung. Der in
Seattle/Washington wohnhafte Hanau-Rodenbacher
Uli Steidl holte sich mit einer
für die Temperaturen ordentlichen
Leistung von 2:23:08 Stunden und als
Gesamt-15.Platzierter den mit immerhin
10.000 Dollar dotierten Masterssieg.
Trotz der Wärme beendeten 21.554 Läufer
und damit rund 96 Prozent der Gestarteten
das Rennen. Der Frauenanteil mit 8.966
Finisherinnen ist in den USA mit 41,2
Prozent rund doppelt so hoch wie bei
deutschen Marathons. 193 Deutsche liefen
bis ins Ziel, als Schnellster schaffte
das der in Massachusets wohnende
35-jährige Jan H. Reiling, der als 295.
des Gesamtklassements 2:53:36 Stunden
benötigte. Schnellste deutsche Frau war
die in Kalifornien wohnende 37-jährige
Mara Stegemann in 3:33:32 Stunden.
Ergebnisse:
| |
Männer |
|
|
| 1. |
Wesley |
Korir |
KEN |
2:12:40 |
| 2. |
Levy |
Matebo |
KEN |
2:13:06 |
| 3. |
Bernard |
Kipyego |
KEN |
2:13:13 |
| 4. |
Jason |
Hartmann |
USA |
2:14:31 |
| 5. |
Wilson |
Chebet |
KEN |
2:14:56 |
| 6. |
Laban |
Korir |
KEN |
2:15:29 |
| 7. |
Michel |
Butter |
NED |
2:16:38 |
| 8. |
David |
Barmasai |
KEN |
2:17:16 |
| 9. |
Hideaki |
Tamura |
JPN |
2:18:15 |
| 10. |
Mathew |
Kisorio |
KEN |
2:18:15 |
|
| |
Frauen |
|
|
| 1. |
Sharon |
Cherop |
KEN |
2:31:50 |
| 2. |
Jemima |
Jelagat-Sumgong |
KEN |
2:31:52 |
| 3. |
Georgina |
Rono |
KEN |
2:33:09 |
| 4. |
Firehiwot |
Dado |
ETH |
2:34:56 |
| 5. |
Diana |
Sigei |
KEN |
2:35:40 |
| 6. |
Rita |
Jeptoo |
KEN |
2:35:53 |
| 7. |
Mayumi |
Fujita |
USA |
2:39:11 |
| 8. |
Nadezdha |
Leonteva |
RUS |
2:40:40 |
| 9. |
Svetlana |
Pretot |
FRA |
2:40:50 |
| 10. |
Sheri-L. |
Piers |
USA |
2:41:55 |
|
|
|
Wien mit Streckenrekord und Paula-Haile-Hatz (15.04.2012)
Beim 29. Wien
Marathon belegten dagegen gleich sieben
Kenianer die ersten Ränge. Henry Sugut
stellte bei seinem zweiten Sieg nach 2010
mit 2:06:58 Stunden einen neuen
Streckenrekord auf. Bei den Damen gewann
in 2:26:38 Stunden die mit dem
äthiopisch-stämmigen Deutschen Musa
Roba -Kinkal verheiratete Fate Tola für
Äthiopien zum zweiten Mal in Folge. Mehr
und mehr zeichnet sich auch in
Deutschland ab, dass immigrierte
AfrikanerInnen, das Ruder und die
Nationalmannschaft übernehmen können.
Damit wäre die Marathon-Misere
natürlich wie in anderen Nationen,
beispielsweise Frankreich, auch zu
lösen. Der schnellste Mann in Wien,
Haile Gebrselassie beschränkte sich nach
seinem Rücktritt vom internationalen
Marathongeschehen mit einem Showkampf
über die halbe Distanz gegen Paula
Radcliffe. Die Marathonweltrekordlerin
bekam einen Vorsprung von 7:52 Minuten,
den der Äthiopier aber schon nach gut 15
Kilometern aufgeholt hatte. Er gewann in
60:52 Minuten. Die
Bronchitis-geschwächte Paula Radcliffe
gewann zwar das Frauenrennen,
enttäuschte bei dieser Tingeltour
dagegen mit lediglich 72:03 Minuten.
Beide wurden am Marathonwochenende vom
österreichischen Präsidenten Heinz
Fischer empfangen. Haile gab bekannt,
dass er als nächstes ein 10 Kilometer
Rennen in Manchester plane und dann
seinen letzten Start über 10.000 Meter
in Hengelo beabsichtige. Während für
Gebrselassie die Olympiapläne begraben
sind, möchte sich Paula Radcliffe nun
voll auf den olympischen London Marathon
konzentrieren, für den am 5.8.2012 der
Startschuss fällt.
Marathon
Männer:
1. Henry Sugut (KEN)
2:06:58 - Streckenrekord
2. Gilbert Yegon (KEN) 2:07:38
3. John Kiprotich (KEN) 2:07:44
4. Gilbert Kirwa (KEN) 2:08:09
5. Willy Kibor (KEN) 2:08:32
6. John Komen (KEN) 2:09:24
7. Geoffrey Ndungu (KEN) 2:10:00
8. Artur Koslowski (POL) 2:10:58
9. El-Hassane-Ben Lkhainouch
(FRA) 2:11:06
10. Arkadiusz Gardzielewski (POL)
2:11:34
24. Roman Weger (AUT) 2:24:53
|
|
Marathon
Frauen:
1. Fate Tola (ETH)
2:26:39
2. Olga Glock (RUS) 2:27:18
3. Helalia Johannes (NAM) 2:27:20
4. Olha Kalenarova-Ochal (POL)
2:31:33
5. Lydia Rutto (KEN) 2:31:57
6. Maryna Damantsevich (BLR)
2:32:18
7. Nonata Da Silva Cruz (BRA)
2:32:46
8. Anastassia Dashkewich (BLR)
2:34:11
|
Halbmarathon Männer:
1. Haile
Gebrselassie (ETH) 60:52
2. Philemon Rono (ETH) 65:48
3. Karl Aumayr (AUT) 67:42
|
|
Halbmarathon
Frauen:
1. Paula Radcliffe
(GBR) 1:12:03
2. Valentine Kibet (KEN) 1:13:30
3. Lene Hjelmsø (DEN) 1:16:52 |
|
Paris Marathon - Streckenrekord durch Biwott und
Beyene (15.04.2012)
In Paris lief der
25-jährige Kenianer Stanley Biwott in
2:05:12 Stunden einen neuen
Streckenrekord vor den Äthiopiern Raji
Assefa (2:06:24 Stunden) und Sisay Jisa
(2:06:27 Stunden). Bei kühlem windigem
Wetter um 8 Grad Celsius an der Seine
knackte auch die Äthiopierin Tirfi
Beyene in 2:21:40 Stunden den
Streckenrekord und verbesserte ihren
Hausrekord dabei um 64 Sekunden. Zweite
wurde mit etwa einem Kilometer Rückstand
die Türkin Sultan Haydar (2:25:09 h).
Die Sieger kassierten je 50.000 Euro.
32.980 Läufer finishten in Zeiten bis um
7:00 Stunden, darunter 6.354 Frauen. Das
entspricht einem Anteil von 19,3 Prozent.
Ergebnisse:
| |
Männer |
|
|
| 1 |
Stanley |
BIWOTT |
KEN |
2:05:12 |
| 2 |
Raji |
ASSEFA |
ETH |
2:06:24 |
| 3 |
Sisay |
JISA |
ETH |
2:06:27 |
| 4 |
Eric |
NDIEMA |
KEN |
2:06:37 |
| 5 |
Terefi |
BALCHA |
ETH |
2:07:38 |
| 6 |
Eshetu |
WENDIMU |
ETH |
2:07:54 |
| 7 |
Debebe |
TOLOSSA |
ETH |
2:08:18 |
| 8 |
Joseph |
LAGAT |
KEN |
2:08:38 |
| 9 |
Shumye |
ALEMAYEHU |
ETH |
2:09:09 |
| 10 |
Tariku |
JUFAR |
ETH |
2:09:19 |
|
| |
Frauen |
|
|
| 1 |
Tirfi |
BEYENE |
ETH |
2:21:40 |
| 2 |
Sultan |
HAYDAR |
TUR |
2:25:09 |
| 3 |
Makda |
HARUN |
ETH |
2:26:46 |
| 4 |
Goitetom |
TESEMA |
ETH |
2:27:28 |
| 5 |
Meseret |
LEGESSE |
ETH |
2:28:18 |
| 6 |
Shitaye |
BEDASO |
ETH |
2:30:02 |
| 7 |
Frehiwat |
GOSHU |
ETH |
2:30:38 |
| 8 |
Natalya |
SERGEYEVA |
RUS |
2:33:01 |
| 9 |
Julia |
MUMBI |
KEN |
2:33:03 |
| 10 |
Jane |
FARDELL |
ETH |
2:39:05 |
|
|
|
Mailand Marathon - Kenia Doppelsieg (15.04.2012)
In Mailand gab es
bei der 12. Auflage ebenfalls einen
Kenia-Doppelsieg. Bei regnerischem Wetter
gewann Daniel Too in 2:08:39 Stunden
knapp vor Landsmann Nickson Kurgat
(2:08:43 Stunden) und dem Äthiopier
Worku Gemechu (2:08:48 Stunden). Die
Kenianerin Irene Jerotich Kosgei setzte
sich in 2:31:07 Stunden gegen die
Italienerin Emma Quaglia durch.
Ergebnisse:
|
| Männer: 1. TOO DANIEL
K. KEN 02:08:39
2. KURGAT
NICKSON KEN 02:08:43
3. GEMECHU WORKU
BIRU ETH 02:08:48
4. SANG ELIJAH
KIPRUTO KEN 02:11:44
5. TOLCHA BERHANU
SHIFERAW ETH 02:11:54
6. CALDEIRA FRANK BRA
02:12:03
7. LAHCEN MOKRAJI MAR
02:14:13
8. DESOUSA ANCELMO
DAMIAO BRA 02:14:14
9. GUALDI GIOVANNI ITA
02:15:25
10. WISSEM HOSNI TUN
02:16:35
|
|
Frauen: 1. KOSGEI IRENE
JEROTICH KEN 02:31:07
2. QUAGLIA
EMMA ITA 02:31:15
3. HABTEMARIAM
NEBIAT ERI 02:38:09
|
|
Rotterdam Maraton - Wind verbläst Unternehmen
Weltrekord (15.04.2012)
| Das erste große
Marathon Wochenende brachte nicht die
erwartete Korrektur der von den
Äthiopiern beherrschten Weltranglisten
2012. Im Gegenteil nun stehen
sogar fünf 2:04 Stunden Äthiopier vor
einem Kenianer (Jonathan Maiyo 2:04:56
Stunden) und bei den Damen stehen nun
zwei an der Spitze. Den Kenianern um
Moses Mosop misslang auch der
angekündigte Großangriff auf den
Weltrekord in Rotterdam. Bei Halbmarathon
in 61:37 Minuten sah alles noch recht
vielversprechend aus. Aber statt Mosop
rannten danach die beiden Äthiopier
Yemane Adhane und Getu Felete bis
Kilometer 35 auf Rekordkurs und
verpassten im Finale bei empfindlichem
Wind ab Kilometer 30 und 8 Grad den
Weltrekord von Patrick Makau (Berlin 2011) dennoch deutlich. Mit
2:04:47 und 2:04:48 Stunden belegen die
beiden Äthiopier nun immerhin Platz 8
und 10 der ewigen Weltbestenliste. Adhane
lief bereits in Dubai im Januar seine
bisherige Bestzeit mit 2:06:29 Stunden.
In Berlin lief er 2009 bei der WM
immerhin als Vierter ein. Der Zweite
Feleke hatte sogar eine schnellere
Bestzeit mit 2:05:44 Stunden aufzuweisen,
die er bei seinem Sieg in Amsterdam 2011
erzielte. Hinter dem äthiopischen Duo
erreichte Favorit Moses Mosop immerhin
noch Hausrekord in 2:05:03 Stunden und
Platz 16 der ewigen Weltbestenliste. Sein
Trainer Renato Canova sprach hinterher
von einer verhärteten Wade. Der
Mitfavorit und Edelhase Peter Kirui,
Tempomacher bei Makaus Weltrekord in Berlin und Wilson Kipsang Sieg in
Frankfurt (2:03:42 Stunden), stieg wie sein
debütierender Landsmann Sammy Kitwara
nach dem Halbmarathon aus. Bei der
Pressekonferenz erklärte der Sieger
hinterher, dass man sich in Äthiopien
nach dem Debakel 2011, wo ihr Bester nur
Platz 21 der Weltbestenliste einnahm,
zusammengesetzt habe und analysiert was
falsch gelaufen sei. Der Focus im
Training läge nun mehr auf Tempoarbeit.
Auch
bei den Frauen trumpften die
Äthiopierinnen auf, die Siegerin stahl
genau genommen eigentlich den Männern
die Show. Tiki Gelana siegte in einem
sehr gleichmäßig gestalteten Rennen in
2:18:58 Stunden (21,1km 69:31 Minuten)
und stellte damit einen neuen
Landesrekord auf, den im Januar in Dubai
gerade erst Aselefech Mergia in 2:19:31
Stunden rannte. Sie unterbot zudem den 14
Jahre alten Streckenrekord, den die
Kenianerin Tegla Loroupe seit 1998 mit
2:20.47 Stunden, dem damaligen Weltrekord
hielt. Gelana, deren Bestzeit mit 2:22:08
Stunden vom Sieg beim Amsterdam Maathon
2011 stammte, ist nun die viertschnellste
Läuferin der Marathon-Geschichte. Bester
Nichtafrikaner war der Niederländer Koen
Raymaekers in flotten 2:10:35 Stunden.
Erfreulich aus deutscher Sicht: auf dem
20.Platz landete beim Debüt in 2:16:40
Stunden der 22-jährige Berliner Robert
Krebs. 7.525 Läufer beendeten den
Marathon.
Ergebnisse:
| |
Männer: |
|
|
| 1 |
Yemane |
Adhane |
ETH |
2:04:48 |
| 2 |
Getu |
Feleke |
ETH |
2:04:50 |
| 3 |
Moses |
Mosop |
KEN |
2:05:03 |
| 4 |
Stephen |
Kibet |
KEN |
2:08:05 |
| 5 |
Stephen |
Chemlany |
KEN |
2:10:08 |
| 6 |
Koen |
Raymaekers |
NED |
2:10:35 |
| 7 |
Dylan |
Wykes |
CAN |
2:10:47 |
| 8 |
Mariusz |
Gizynski |
POL |
2:11:20 |
| 9 |
Ignacio |
Cáceres |
ESP |
2:11:58 |
| 10 |
Rachid |
Kisri |
MAR |
2:12:17 |
| |
... |
|
|
|
| 20 |
Robert |
Krebs |
GER |
2:16:40 |
|
| |
Frauen: |
|
|
| 1 |
Tiki |
Gelana |
ETH |
2:18:58 |
| 2 |
Valeria |
Straneo |
ITA |
2:23:44 |
| 3 |
Merima |
Hasen |
ETH |
2:25:48 |
| 4 |
Miranda |
Boonstra |
NED |
2:27:32 |
| 5 |
Lanni |
Marchant |
CAN |
2:31:51 |
|
|
|
Arne
Gabius erreicht 3.000m Finale bei Hallen WM (9.3.2012)
Der
"Kampfläufer" Arne
Gabius, der schon beim Trierer Silvesterlauf den Afrikanern ordentlich
Paroli bot und nach seinem Trainingslager
in Kenia/Iten in Karlsruhe am 12.2.2012
eine neue erstklassige persönliche
Hallenbestzeit über 3.000 Meter mit
7:38:13 Minuten aufstellte, hat sich bei
der Hallen-WM in Istanbul im Vorlauf
durchgesetzt und das Finale (Sonntag
11.3.2012) erreicht. Im schnelleren
ersten Vorlauf konnte er sich über die
Zeit qualifizieren. In den beiden
Vorläufen siegten die beiden die
Jahresweltbestenliste anführenden
Kenianer Edwin Soi und Augustine
Choge. Damit hat der Tübinger
sein Mindestziel erreicht. Die Sieger
kassieren 40.000 US Dollar, das Preisgeld
geht bis zum 6. Platz, wofür es immerhin
noch 4.000 US Dollar gibt. Eine
Platzierung unter den ersten sechs wäre
allerdings angesichts des sehr starken
Felds schon eine Sensation. Der
31-Jährige ist der einzige deutsche
Vertreter auf den Mittel- oder
Langstrecken bei den Männern.
1. Vorlauf
| 1. |
Edwin
Cheruiyot Soi |
KEN |
7:49.48Q |
| 2. |
Craig
Mottram |
AUS |
7:49.62Q |
| 3. |
Moses
Ndiema Kipsiro |
UGA |
7:49.71Q |
| 4. |
Yenew
Alamirew |
ETH |
7:49.92Q |
| 5. |
Lopez
Lomong |
USA |
7:50.36q |
| 6. |
Yoann
Kowal |
FRA |
7:50.47q |
| 7. |
Arne
Gabius |
GER |
7:50.70q |
| 8. |
Elroy
Gelant |
RSA |
7:52.35q |
| 9. |
Bilisuma
Shugi |
BRN |
7:53.62
|
| 10. |
Juan
Luis Barrios |
MEX |
7:54.07
|
|
|
2. Vorlauf
| 1. |
Augustine
Kiprono Choge |
KEN |
7:57.49Q |
| 2. |
Mohamed
Farah |
GBR |
7:57.59Q |
| 3. |
Bernard
Lagat |
USA |
7:57.68Q |
| 4. |
Dejen
Gebremeskel |
ETH |
7:57.69Q |
| 5. |
Hayle
Ibrahimov |
AZE |
7:57.79
|
| 6. |
Yohan
Durand |
FRA |
7:59.10
|
| 7. |
Víctor
García |
ESP |
7:59.85
|
| 8. |
Polat
Kemboi Arikan |
TUR |
8:02.37
|
| 9. |
Alemu
Bekele |
BRN |
8:02.83
|
| 10. |
Robert
Kajuga |
RWA |
8:07.44
|
| 11. |
Cornelius
Panga |
TAN |
8:15.20
|
|
|
Lake
Biwa Marathon - Pole Henryk Szost läuft 2:07:38 (4.3.2012)
Beim 67. Lake Biwa
Mainichi Marathon in Otsu war der in
Japan lebende Sieger Samuel
Ndungu aus Kenia beim Debüt
gleich schneller als der Sieger beim
renommierteren Tokio Marathon vor zwei
Wochen. Bei kühlen regnerischen
Bedingungen, eigentlich kein Wetter für
Kenianer, wurden zudem ein Platz für das
japanische Olympiateam an den Vierten Ryo
Yamamoto vergeben. Japan hat in
diesem Jahr bereits acht(!) Läufer, die
die 2:10 Stunden Grenze unterboten haben.
Bei Halbmarathon (63:38 Minuten) war noch
eine große Gruppe von 40 Läufern
zusammen. Nach 30 Kilometern konnte sich
Ndungu erfolgreich absetzen. Die
Überraschung aus europäischer Sicht war
aber der Pole Henryk Szost,
der mit 2:07:39 Stunden seine
persönliche Bestleistung aus Frankfurt
vom Vorjahr (Platz 12, 2:09:39 Stunden)
um zwei Minuten und den polnischen Rekord
von Grzegorz Gajdus
(2:09:23 Stunden, 2003) um 1:44 Minuten
verbesserte. Vor vier Jahren belegte der
30-jährige Pole bei den Olympischen
Spielen in Peking den 34. Platz in
2:19:43 Stunden.
Ergebnisse:
1. Samuel Ndungu (KEN/Team Seiko)
- 2:07:04
2. Henryk Szost (POL) - 2:07:39
3. Abdellah Taghrafet (MAR) -
2:08:37
4. Ryo Yamamoto (JPN) - 2:08:44
5. Kentaro Nakamoto (JPN) -
2:08:53
6. Tomoyuki Morita (JPN) -
2:09:12
7. Takashi Horiguchi (JPN) -
2:09:16
8. Masashi Hayashi (JPN) -
2:09:55
9. Takehiro Deki (JPN) - 2:10:02
10. Ernest Kebenei (KEN) -
2:10:04
11. Hiroyuki Horibata (JPN) -
2:10:05
12. Ruggero Pertile (ITA) -
2:10:06
13. Suehiro Ishikawa (JPN) -
2:11:13
14. Tomoyuki Sato (JPN) - 2:12:19
15. Naoki Okamoto (JPN) - 2:12:31 |
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